Häusliche Pflege – Dein realitätsnaher Wegweiser

Häusliche Pflege – Dein realitätsnaher Wegweiser

Um die häusliche Pflege zu meistern, benötigst Du praxisnahe, hilfreiche Informationen, welche Dir es ermöglichen, einfach und effektiv, Schritt für Schritt vorzugehen, ohne dich gleich komplett zu überfordern. Finde heraus wie du den Balanceakt zwischen allen Beteiligten gerecht werden kannst und die zwischenmenschliche Ebene im Fokus bleibt.

Langsam und schleichend oder plötzlich und ohne Vorwarnung wird es notwendig, dass Du dich um deine:n Angehörige:n kümmern musst, um die Pflege zu Hause sicherstellen zu können.

Gefühlt steht nun alles auf dem Kopf. Um wieder etwas Klarheit zu schaffen, gebe ich dir diesen Wegweiser an die Hand geben, der dich bei den ersten Schritten begleitet.

Atme erst einmal tief durch und versuche dabei lösungsorientiert vorzugehen. Das heißt, dass Du deinen Blickwinkel gezielt darauf richtest, welche möglichen Lösungen es für die vorhandenen Probleme gibt und wie Du auch Schwierigkeiten oder besondere Herausforderungen zielgerichtet angehen kannst.

Inhalte:

Wie beantrage ich einen Pflegegrad?

Warum gehört die Pflegeberatung mit zu den ersten Aufgaben?

Wie finde ich Beratungsangebote in der Nähe?

Was sind die Vorteile einer standortnahen Pflegeberatung?

Warum ist eine Systemische Pflegeberatung sinnvoll?

Warum ist eine Familienkonferenz so wichtig?

Warum ist es wichtig ein Hilfsnetzwerk aufbauen?

Warum ist es wichtig, von Anfang an für Entlastung zu sorgen?

Welche Nachteile hat die häusliche Pflege?

Welche Vorteile bietet die häusliche Pflege?

Wie beantrage ich einen Pflegegrad?

Dies gehört auf der Prioritätenliste ganz nach oben, denn hierbei geht es auch um die finanzielle Sicherung der häuslichen Pflege.

Dafür ist die Krankenkasse der Pflegebedürftigen Person zuständig, denn an diese ist auch die Pflegekasse angegliedert.

Wenn möglich, fordere auch gleich Informationsbroschüren, über weitere Angebote und Leistungen an. Dann hast Du auch wieder mal einen Überblick darüber, welche Leistungen die Krankenkasse/Pflegekasse fördert bzw. was alles beinhaltet ist.

Meine Tipps für dich:

  • Nutze vorab einen Pflegegradrechner um eine grobe Orientierung zu erhalten
  • Notiere bitte, den Namen des Sacharbeiters und die Durchwahl
  • Fordere eine schriftliche Bestätigung an
  • Lege einen Ordner für sämtliche Unterlagen an – damit Du nicht den Überblick verlierst
  • Führe eine Checkliste – damit nichts vergessen wird

Die Begutachtung für den Pflegegrad erfolgt dann durch den Medizinischen Dienst (MD) oder den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Die Bezeichnung variiert je nach Bundesland.

Die Begutachtung erfolgt zu Hause oder via Telefon.

Warum gehört die Pflegeberatung mit zu den ersten Aufgaben?

Die Pflegeberatung ist dafür da, um Dir Hilfestellung dabei zu geben, welche Auswahlmöglichkeiten Du für die verschiedenen Sozialleistungen und sonstigen Hilfsangebote in Anspruch nehmen kannst. Sie dient zur Unterstützung für Menschen jeden Alters, die gepflegt, versorgt oder betreut werden müssen. Dies ist auch im Sozialgesetzbuch so verankert.

Eine kompetente Pflegeberatung ist in der Lage, Dir sämtliche Fragen zu beantworten.

Zum einen über mögliche Hilfsmöglichkeiten, finanzielle Aspekte, und Unterstützungsleistungen.

Wie finde ich Beratungsangebote in der Nähe?

Über das Zentrum für Qualität in der Pflege ist es möglich, eine Standortsuche für Pflegeberatungsangebote in deiner Nähe zu finden: https://www.zqp.de/beratung-pflege/#/home

Was sind die Vorteile einer standortnahen Pflegeberatung?

Der große Vorteil einer Pflegeberatung aus deiner Umgebung, durch z. B. einen Pflegestützpunkt oder eine Fachstelle für Pflegende Angehörige o. ä. ist es, dass diese meist sehr gut vernetzt sind. Dadurch ist es möglich, dass diese dir auch bei der Kontaktvermittlung behilflich sein können, wie z. B. zu weiteren Dienstleistern, Facheinrichtungen und auch Informations- und Fortbildungsangeboten.

Eine schnelle Hilfe für Angehörige bietet auch das Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums:

Telefon 030 20179131 bundesweit, Montag bis Donnerstag von 9 – 18 Uhr.

Auch die jeweiligen Dienstleister vor Ort können Dir genaue Auskunft darüber geben, welche Leistungen sie erbringen können, und über was man die gewünschte Leistung abrechnen kann. Aber beachte hierbei, dass sich jeder Anbieter in seiner „Versorgungsblase“ befindet, was heißt, dass jeder Anbieter einen anderen Versorgungsschwerpunkt hat.

Wenn dein:e Angehörige:r noch im Krankenhaus liegt, ist es sehr sinnvoll sich an den Kliniksozialdienst zu wenden, da dieser die Überleitungspflege mit organisiert. Sei es auf Reha, Kur, Kurzzeitpflege… oder auch nach Hause.

Für den Einstieg in die Pflege zu Hause, ist es wichtig eine individuelle Lösung zu finden. Denn jede Situation hat andere Schwerpunkte, Bedürfnisse, Wünsche und auch Voraussetzungen.

Natürlich ist es auch möglich eine Pflegeberatung von einem neutralen, freien Anbieter in Anspruch zu nehmen. Erfahrungsgemäß gehen diese individueller und tiefer auf die Gegebenheiten ein.

Warum ist eine Systemische Pflegeberatung sinnvoll?

Die Systemische Pflegeberatung wurde von der wunderbaren Anja Palesch ins Leben gerufen, und hat die Intention, dort zu greifen, wo die gesetzliche Pflegeberatung an Ihre Grenzen stößt.

Durch Eintreten einer Pflegesituation, stellt sich das Leben erst einmal auf den Kopf – dabei ist es sehr wichtig einen klaren Kopf zu bewahren. Hierbei kann es auch schnell zu Unklarheiten, Streitigkeiten und andere Erschwernisse, wie z. B. die Verweigerung der Hilfe kommen.

Diese Art der Pflegeberatung hat einen systemischen Ansatz.

Systemisch heißt, dass alle „Beteiligten eines Systems“ neutral mitbetrachtet werden und genau hingeschaut wird, wo die Hürden und Spannungspunkte liegen. Denn die Pflege eines Angehörigen ist immer interaktiv, wodurch Konfliktsituationen, Überforderungen der verschiedensten Art und auch Kommunikationsschwierigkeiten auftreten können. Auch die Vereinbarkeit für Familie und Beruf ist ein sehr wichtiger Punkt, der dringend Unterstützung benötigt.

Durch den systemischen Ansatz werden die individuellen Ressourcen fachgerecht eingesetzt. Außerdem kommt es zum Einsatz von präventiven Maßnahmen um mögliche Spannungsfelder zwischen den Beteiligten Personen schon frühzeitig zu erkennen und entgegenwirken zu können. Der Lösungsorientierte Ansatz ist eine wunderbare bereichernde Unterstützung bei bestehenden Herausforderungen und Konflikten, da dieser sich nicht allzu lange mit den Problemen „herumärgert“ sondern schnell in die Umsetzung von Hilfsmaßnahmen geht. Außerdem ist es auch möglich präventiv zu arbeiten, um es garnicht erst soweit kommen zu lassen.

Wenn Du jetzt spürst, dass die Situation Dir entgleitet, dann erfahre wie du dem erfolgreich entgegen wirken kannst.

Warum ist eine Familienkonferenz so wichtig?

Eine Familienkonferenz hat ein großes Ziel und das ist die KLARHEIT. Klarheit für alle Beteiligten.

Denn mit die Größte Problematik, ist es, dass sich nicht alle Angehörigen/Beteiligten auf dem gleichen Wissenstand befinden. Oftmals kommt es vor, dass die Pflegebedürftige Person sich nur einer Person öffnet und gegenüber einer anderen Person „alles schön redet.“ Deswegen ist es auch wichtig, sich in so einer Situation vorerst ohne die Pflegebedürftige Person vorab zu besprechen um sich gegenseitig abzuholen, damit jede:r Angehörige:r den gleichen Informationsstand hat. Dabei kann auch geklärt werden, auf den die Pflegebedürftige Person am meisten hört, auf eine Freundin, den Nachbar, einen Angehörigen, oder auf den Hausarzt.

Ich rate Dir und deinem familiären Umfeld, setzt euch auch an einen Tisch und bezieht dann auch die hilfsbedürftige Person mit ein, soweit dies möglich ist.

Mit Familie meine ich auch andere Personen die mit Teil des sozialen Umfeldes sind, wie z. B. Freunde oder auch Nachbarn.

Meine Erfahrung hat deutlich gezeigt, dass einfach viel zu wenig geredet wird, dadurch kommt es zu Missverständnissen, Konflikten und im schlimmsten Fall auch zur Spaltung der Familie.

Außerdem passiert es, dass durch zu wenig Kommunikation einfach auch viele Chancen verloren gehen.

Fragen die geklärt werden müssen:

  • Welche Aufgaben haben jetzt die höchste Priorität?
  • Was muss alles organisiert werden, um die Situation mit der Pflege daheim zu stemmen?
  • Wer kann welche Aufgabe übernehmen? Pflegen kann nicht jeder und was auch ganz wichtig ist: Niemand darf zur Pflege eines Angehörigen gezwungen werden, sondern sollte sich aus freien Stücken dazu entscheiden können.
  • Wer möchte welche Aufgabe übernehmen? Hierdurch können die Stärken der einzelnen Personen gleich richtig eingesetzt werden. Vielleicht hat ein Angehöriger ein Händchen für organisatorisches, ein anderer übernimmt das Besorgungswesen und ein Angehöriger übernimmt die Pflege der Pflegebedürftigen Person.
  • Welche Aufgaben können auch delegiert werden? Oftmals bieten Dienstleister auch die Übernahme von diversen Aufgaben an.
  • Gibt es Freunde oder Bekannte welche unterstützend mit einbezogen werden können?

Zum Beispiel, der Nachbar der gerne weiter Kontakt halten würde und einmal die Woche für zwei Stunden vorbeikommt und dadurch auch die Betreuung in dieser Zeit sicherstellt. Dadurch wird auch die Hauptpflegeperson entlastet.

  • Wer kann im Notfall einspringen? Ausfallen kann JEDER zu JEDERZEIT.
  • Wo werden die wichtigsten Dokumente hinterlegt? Vollmacht, Patientenverfügung, Versichertenkarte, Medikationsplan usw.
  • Was ist mir oder uns allen und meinem Angehörigen wichtig?

Wie ist es möglich, es um die Pflege herum so zu gestalten, dass es für alle Beteiligten stimmig ist?

  • Welche behandelnden Ärzte gibt es? Ist es sinnvoll noch einen Facharzt hinzuzuziehen?
  • Werden Verordnungen oder Rezepte benötigt?
  • Wurde eine Pflegeberatung in Anspruch genommen?
  • Wie ist die finanzielle Situation?
  • Wurde ein Pflegegrad beantragt?
  • Gibt es einen Schwerbehindertenausweis?
  • Wurden alle Leistungen beantragt?
  • Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Je nachdem wie weit die hilfsbedürftige Person in das Gespräch mit einbezogen werden kann, ist es wichtig zu klären, was Ihre/Seine Wünsche sind:

  • Möchte Er/Sie zu Hause wohnen bleiben?
  • Möchte Er/Sie von Angehörigen gepflegt werden?
  • Möchte Er/Sie überhaupt Hilfestellung oder wird diese verweigert bzw. die vorhandene Situation nicht ernstgenommen?
  • Gibt es eine Patientenverfügung – was wünscht sich der oder die Angehörige?
  • Wer soll die Vorsorgevollmacht übernehmen?
  • Welche Entlastungsangebote möchte Er/Sie gerne wahrnehmen (Essen auf Rädern, Tagespflege, Hausnotruf usw.?)
  • Möchte er/Sie in ein Pflegeheim?
  • Was ist, wenn es irgendwann soweit kommen sollte und die Pflegesituation zu Hause nicht mehr tragbar wäre?
  • Wäre auch eine 24-Stunden-Betreuung eine Option?
  • Gibt es schon Dinge, welche bereits vorab geregelt wurden?

Weiterführende wertvolle Tipps und Ratgeber gibt es auch hier: pflege.de

Warum ist es wichtig ein Hilfsnetzwerk aufbauen?

Es ist sehr wichtig, sich ein funktionierendes Hilfsnetzwerk aufzubauen, welches die Pflegesituation trägt und die Aufgaben individuell auf die Beteiligten abstimmt. Denn dadurch tragen sich auch die Beteiligten Personen untereinander und stabilisieren sich dadurch.

An einem Hilfsnetzwerk sind alle Personen, Fachpersonal und auch Institutionen beteiligt. Hierbei steht die Sicherstellung der Pflege der Pflegebedürftigen Person im Vordergrund – jedoch sollte diese so gestaltet sein, dass Sie von der Pflegenden Angehörigen auch getragen werden kann.

Ich empfehle Dir und deinen Angehörigen, macht euch bitte auch nach und nach mit den Hilfsangeboten vor Ort vertraut. Tretet in Verbindung mit dem nächsten Pflegestützpunkt, denn dieses ist sehr gut vernetzt und kann auch euch auch weitervermitteln. Klärt mit den verschiedenen Dienstleistern in eurer Umgebung das Versorgungsangebot ab und lasst euch ggf. auch auf eine Warteliste schreiben. Und bitte, nehmt die Pflegeberatung in Anspruch.

Ich finde es nützt gar nichts, wenn ich dich hier jetzt lang bequatsche, dass Du für die pflegebedürftige Person unbedingt einen Platz in der Tagespflege benötigst und es dann keine Einrichtung in der Nähe gibt. Ich empfehle auch schonmal einen „Fuß in der Tür zu haben“, denn heutzutage sind die Pflegedienste sehr oft schon nicht mehr in der Lage Patienten aufzunehmen, oder haben Wartelisten. Für kleinere Dinge wie z. B. Behandlungspflege (- Medikamente richten und verabreichen, wird vom Arzt verschrieben und von der Kasse übernommen) sind zum einen eine Entlastung und sorgen dafür, dass schon ein Kontakt vorhanden ist und Organisatorisches schon zum Teil erledigt ist. Denn jeder kann auch mal ausfallen – auch wenn das nicht gerne gehört wird.

TIPP: Tausche dich mit Gleichgesinnten aus – dazu möchte ich dir die Facebookgruppe Pflegende Angehörige e. V. ans Herz lege.

Warum ist es wichtig, von Anfang an für Entlastung zu sorgen?

Ich empfehle Dir von Herzen, plane Dir feste Auszeiten für deine Regeneration ein. Die Organisation und Sicherstellung der Pflege und auch die Pflege deines Angehörigen sind Aufgaben, die auf die Dauer gesehen oftmals unterschätzt werden. Auf einmal dreht sich alles um eine Person, aber diese bist nicht mehr Du. Dadurch geht dein Fokus verloren. Ich kann sehr gut verstehen, wenn Du erst einmal alles allein schaffen möchtest. Aber dazu raten tue ich Dir nicht. Wenn du Dir frühzeitig Hilfe und Unterstützung holst, ist das wirklich ein Gewinn für alle Beteiligten, denn dadurch wird schon präventiv gegen eine mögliche Überlastung vorgegangen.

Lies hierzu auch den Artikel: Pflegende Angehörige – Das tragende Fundament der Pflege.

Welche Nachteile hat die häusliche Pflege?

Die Person, die den Hauptpflegeanteil übernimmt kann auf das Alter gesehen ganz schöne Probleme bekommen. Meistens übernehmen Frauen die Pflege, da sie oftmals schon durch die Kinder auch den Hauptteil der Care Arbeit tragen und Teilzeit arbeiten. Teilzeitarbeit bedeutet aber auch Teilzeitrente. Durch die Pflege eines Angehörigen, ist es nicht immer Möglich den Beruf weiter auszuführen. Es gibt zwar die Möglichkeit Rentenpunkte anrechnen zu lassen. Jedoch langt dies meist bei weitem nicht aus. Daher beachten bitte deine private Altersvorsorge und Sorge für ein vereinbares Konzept für Familie, Pflege und Beruf.

Es können größere Umbauten anstehen, wie zum Beispiel eine Badrenovierung, Barrierefreiheit und die Anschaffung diverser Hilfsmittel (Deckenlifter o. ä).

Die Pflege zu Hause kann ist auf lange Sicht und auch auf kurzer Sicht sehr kräftezehrend. Daher ist es sehr wichtig auch an Auszeiten zu denken.

Es dauert eine Weile sich auf die neue Situation einzuspielen, daher gebe dir als Angehörige die Zeit, dich mit der Pflege zu Hause vertraut zu machen.

Welche Vorteile bietet die häusliche Pflege?

  • Die Pflegebedürftige Person darf in Ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben
  • Das soziale Netzwerk bleibt erhalten und kann sich unterstützend mit einbringen
  • Durch einen Pflegedienst ist es möglich Hilfe zu erhalten
  • Notfallsysteme ermöglichen es, schnell Hilfe zu holen
  • Therapieangebote (Physiotherapie, Ergotherapie) können auch zu Hause stattfinden
  • Pflege zu Hause kann auch heißen, dass man nochmal einen Umzug in eine geeignetere Wohnung (z. B. näher Richtung Angehörige), in eine Betreute Wohneinrichtung oder auch in eine Pflege-WG o. ä. in Betracht zieht
  • Es gibt sehr viele verschiedene individuelle Möglichkeiten für die Pflege daheim. Das Wichtigste ist es, dass es für dich als Angehörige:r und für die Pflegebedürftige Person passt
  • Du bist der Experte für deinen Angehörigen und kannst sehr schnell mögliche Veränderungen erkenne
  • Die Pflege zu Hause lässt sich auch rund um die Uhr organisieren
  • Die Pflege wird individuell auf die Pflegebedürftige Person abgestimmt
  • Der Tagesablauf wird auf dich und deinen Angehörigen zugeschnitten – so wie es am besten passt
  • Soziale Kontakte können durch eine Tagespflegeeinrichtung aufrechterhalten werden, oder auch durch Betreuung zu Hause z. B. Alltagsbegleiter
  • Die Pflegebedürftige Person hat durch das gewohnte Umfeld mehr Raum zur eigenen Gestaltung

Fazit

Care with selfcare. Pflege mit Selbstpflege. Wenn Du diese Zeilen gelesen hast, gibt es erst einmal ganz schön viel zu tun. Und das ist nur der Anfang. Daher empfehle, ich klar und strukturiert vorzugehen und auch immer wieder auf sich selbst zu schauen. Care with selfcare, denn nur so ist es Dir möglich, dich dabei nicht selbst zu verlieren. Wenn du gleich richtig anfangen möchtest, empfehle ich dir meinen Stark im PflegeLEBEN Herzensprojekt um gleich zu erfahren, wie du dich präventiv schützen kannst und als Angehörige der Mammutaufgabe der häuslichen Pflege gerecht zu werden.

Erfahre, wie du dich selbst bestmöglichst aufstellst, um den Anforderungen gewachsen zu sein.

Tatjana Brückner – die Phoenixschwester

Als Pflegegefährtin ist es meine Berufung Pflegende & Sorgende Angehörige ganzheitlich zu begleiten. Ich zeige Dir dabei wie wertvoll es ist, mit Dir selbst und deinem Umfeld im Reinen zu sein.

Erfahre mehr über mein Herzensprojekt Stark im PflegeLEBEN.

Du findest mich auch auf Instagram und Facebook

 

Pflegende Angehörige: Das tragende Fundament der Pflege

Pflegende Angehörige: Das tragende Fundament der Pflege

Als Pflegende Angehörige hast Du so einige Aufgaben, Hürden und Wahnsinn zu meistern. Da ist es oftmals gar nicht so einfach, einen klaren Kopf zu bewahren. Alles dreht und wendet sich um eine Person, aber diese Person bist nicht Du.

Du hast nicht nur die Rolle als Pflegender oder Sorgender Angehöriger sondern auch noch weitere Rollen welche Du erfüllst. Sei es die Rolle als Mama, Tochter, Bruder, Papa, Ehefrau, Ehemann, Tante, Onkel, Schwester…  – Die Liste ist lang – aber eines ist klar, die Hauptrolle hast Du selbst. Denn Du bist die Person, mit der alles steht und fällt, aber deswegen hast Du ja trotzdem auch ein Leben, welches aber gerne mal in der Schlange hinten an steht. Wenn man seine Angehörigen pflegt, sind die Aufgaben sehr umfangreich – Du bist der Experte, Organisationstalent, Seelsorger, Animateur, Fahrdienst und manchmal auch der „Depp vom Dienst“.. die Liste ist endlos lang.

Die ganzen Belastungen, die tagtäglich von Dir getragen werden, sind jedoch auf die Dauer nicht zu unterschätzen. Diese sind natürlich unterschiedlich stark ausgeprägt, aber haben mit die wichtigste Bedeutung, wenn es um die Pflege der Liebsten geht. Denn dies kann starke Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit für dich als Pflegender haben, auf dein soziales Umfeld und auch auf deinen Angehörigen um den Du dich kümmerst.

Wie erkenne ich überhaupt, dass mir alles zu viel wird?

Ich möchte Dir hier kein „Ergebnis eines Tests ausspucken“, wo Du dich durchklickst und dieser Dir dann sagt ob und wie stark Du belastet bist oder eben nicht.

Denn womit eine Person überlastet ist, trifft für eine andere Person nicht zu. Und das ist auch gut so, denn jeder Mensch ist individuell geprägt und hat andere Bedürfnisse, Anforderungen, Wünsche und vorallem auch eine individuelle Ausgangssituation.

 

Hier können ein oder mehrere Punkte auf dich zutreffen:

 

  • Du fühlst dich oft unausgeschlafen
  • Du hast das Gefühl, dass deine Lebenszufriedenheit darunter leidet
  • Du fühlst dich körperlich erschöpft
  • Du hast den Drang, aus der Situation auszubrechen
  • Du vermisst den Austausch mit Gleichgesinnten
  • Du vernachlässigst deine Bedürfnisse und Interessen
  • Du fühlst dich ausgenutzt
  • Du kannst innerhalb der Pflegesituation kaum abschalten
  • Du kannst zeitweise nur erschwert Hilfestellung geben
  • Du hast das Gefühl, nicht mehr du selbst zu sein
  • Du wünscht dir mehr Anerkennung und Wertschätzung aus deinem Umfeld
  • Du  hast Probleme damit, dass sich dein Lebensstandard verändert hat
  • Du gefühlt keine Wahl hattest, dich für die Pflege zu entscheiden
  • Du fühlst dich mit den Wünschen des Pflegebedürftigen überfordert
  • Du hast das Gefühl, dass dir die Situation entgleitet
  • Du merkst, wie deine Gesundheit darunter leidet
  • Du kannst dich nicht mehr wirklich von Herzen freuen
  • Du hast deine Zukunftspläne über den Haufen geworfen
  • Du nimmst es dir sehr zu Herzen, kaum Wertschätzung zu erhalten
  • Du hast das Gefühl, dass dir die Pflege sehr viel Energie raubt
  • Du fühlst dich „hin und hergerissen“
  • Du hast das Gefühl, dass die Pflegesituation darunter leidet
  • Du gerätst zunehmend in Konflikte
  • Du hast das Gefühl, unter Anspannung zu stehen
  • Du hast Zukunftssorgen, welche dich zunehmend belasten
  • Du hast das Gefühl, dass deine zwischenmenschlichen Beziehungen darunter leiden
  • Du lässt dich vom Schicksal deines Gegenübers herunterziehen
  • Du empfindest die Aufgaben des täglichen Lebens zunehmend erdrückend und anstrengender
  • Du empfindest Erwartungsdruck von außen als zusätzliche Belastung
  • Du fühlst dich verpflichtet zu pflegen, obwohl du das eigentlich garnicht möchtest

Erfahre was Du brauchst um deinen  Schmerzpunkten erfolgreich die Stirn bieten zu können!

Trage dich jetzt zum PHOENIXSCHWESTER NEWSLETTER ein, um beim nächsten kostenfreien Stark im PflegeLEBEN Workshop dabei zu sein.

Ihre Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihre Anmeldung war erfolgreich.

Wie gehe ich denn jetzt mit dem Ergebnis um?

Wenn Du diese Zeilen liest, und in den Spiegel blickst, was ist tief im Inneren deine Antwort? Sei ehrlich zu Dir, denn die Erkenntnis anzunehmen, dass Du dich überlastet fühlst, an deiner Belastungsgrenze stehst, oder Angst hast dort hinein zu rutschen, ist der Erste Schritt auf dem Weg der Entlastung.

Wenn es Dir sehr schwer fällt, dich zu spiegeln, frag eine Person, welche Dir nahe steht und mit der Du dich auch verbunden fühlst zum Beispiel folgende Beispielsätze:

„Hast du das Gefühl ich bin überfordert?“
„Meinst du, ich sollte mir Hilfe holen?“
„Was würdest du in meiner Situation tun?“
Und eine mögliche Option ist auch: „Hilfst du mir, die passende Hilfe für mich zu finden?“

Dazu möchte ich Dir folgendes sagen – es ist nicht deine Schuld. Denn mit der Pflege eines Angehörigen prasseln erst einmal so viele Herausforderungen auf dich ein, da ist es am naheliegensten und einfachsten sich selbst hinten anzustellen. Daher mache Dir bitte keine Selbstvorwürfe.

Auch Sätze, welche gerne von außen herangetragen lösen Verletzungen aus und haben eine belastende Wirkung.

„Deine Probleme hätt ich gerne.“
„Du bist doch Daheim, deine Zeit hätt ich gerne.“

Oder aber auch Sätze von innen:

„Wenn ich die Probleme anderer sehe, brauch ich garnicht zu jammern.“

„Anderen geht es viel schlimmer wie mir.“

„Anderen geht aus auch so wie mir.“

Solche Aussagen und Gedanken, hemmen dich daran, etwas zu ändern und lassen dich „einfach weiter funktionieren“.

Bei mir gilt: Jeder hat das Recht auf seine Probleme, denn jedes Problem, das jemand hat, ist für diese Person in dem Moment belastend. Da ist es egal, wie außenstehende Personen dies betrachten.
Wer ein Problem hat, hat Hilfe verdient. Punkt.

Bringe erst einmal Ruhe in deine Gedanken und lass das Ganze setzen. Und dann kannst Du dir Gedanken darüber machen, was sich jetzt für dich richtig anfühlt. Die Entscheidung, die Du dann triffst, die triffst Du in erster Linie für dich. Aber dein Umfeld wird davon profitieren, wenn es Dir gut geht.

Es gibt eine große Vielfalt von Beratungsangeboten, Telefonseelsorge, Selbsthilfegruppen, die Möglichkeit einer Kur und einer Psychologischen Therapie (hierfür sprichst Du am besten mit deinem behandelnden Arzt). Für Beratungsangebote ist es hilfreich, den nächsten Pflegestützpunkt zu kontaktieren oder auch die nächste Fachstelle für Pflegende Angehörige, diese können dich dann auch an weitere Anbieter in deiner Nähe vermitteln.

Es ist sehr hilfreich wenn Du dich mit Gleichgesinnten austauschen kannst. Für den Austausch lege ich dir die Facebookgruppe Pflegende Angehörige e. V. ans Herz. Hier findest du immer jemanden, der ein offenes Ohr für dich hat und dir mit Rat und Tat zur Seite steht. Außerdem enthält diese Gruppe einen unfassbar starken Wissensschatz, wo sonst keiner mithalten kann.

 

Was macht der Stress mit mir?

Die Symptome können ganz unterschiedlich ausgeprägt sein. Mögliche Auswirkungen sind Gereiztheit, Traurigkeit, Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder auch Gewichtszunahme, Energielosigkeit aber auch ein sehr starker Tatendrang „Arbeiten bis zum Umfallen“.

 

Der Körper sieht Stress als Bedrohung an, und die Reaktionen darauf sind auch je nach Grundstimmung ganz unterschiedlich ausgeprägt. Wer kennt es nicht – die Medikamenteneinnahme wird verweigert, die Tabletten fallen herunter, und eine ist nicht mehr auffindbar, welche war das jetzt bloß.. Hierbei kommen dann gerne Vorwürfe auf, auf sich selbst – oder auf sein Gegenüber. „Das macht die doch nur um mich zu tyrannisieren“ – „Ach hätt ich Depp besser aufgepasst“. Auch von außen kann dann mal eine Stimme herantreten die sagt: „Was hast du denn jetzt schon wieder gemacht?“

Je nachdem wie die Grundstimmung gerade ist – fällt auch die Reaktion aus. Ist sie ruhig und gelassen, lächelt man darüber und macht weiter. Ist die Grundeinstellung schon eher gereizt, kann so etwas schnell das „Fass zum überlaufen bringen“. Daher ist es wichtig, seine Stressoren zu kennen, zu wissen welche Situationen dich besonders triggern – und wie Du sie am besten löst bzw. adäquat reagierst.

Das dauerhafter Stress krank macht, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Jedoch ist es nicht so einfach zu erkennen und anzunehmen, dass man unter Stress leidet.

Vielleicht ertappst Du dich bei der ein oder anderen Aussage…

  • „Ich habe garkeine Zeit darüber nachzudenken wie es mir geht“
  • „Ich darf nicht ausfallen“
  • „Wer macht’s wenn’s ich nicht mache“
  • „Wer macht in der Zwischenzeit meine Arbeit“
  • „Dafür habe ich jetzt mal überhaupt keine Zeit“
  • „Einfach weiter machen“
  • „Bloß nicht zu lange darüber nachdenken“
  • „Ich muss weiter funktionieren“

Was lösen diese Impulse in Dir aus?

Regen sie dich zum nachdenken an, oder möchtest du jetzt am liebsten schnell die Seite schließen, nach dem Motto „aus den Augen – aus dem Sinn“, damit Du dich ja nicht weiter damit auseinander setzen musst?

Ich rate Dir von Herzen, bleib hier und setze dich mal damit auseinander, denn früher oder später holt es jeden ein.

Wenn Du jetzt aktiv etwas an deiner Situation ändern möchtest, buche Dir ein Vorgespräch, oder schreibe mir über das Kontaktformular.

Wie war das mit den Optimisten und Pessimisten?

 

Die grundlegende Sicht auf das was Du vom Leben erwartest, haben einen Einfluss darauf, wie stressreiche Ereignisse verarbeitet werden.
Pessimisten, gehen davon aus, dass es schiefen gehen wird.
Optimisten gehen davon aus, dass es sich zum Besten entwickeln wird.
Durch die optimistische Grundeinstellung, ist es leichter Stress zu bewältigen und gesünder zu leben.

Welchen Einfluss hat mein Umfeld auf mich?

 

Das gute Gefühl geliebt, anerkannt und nicht allein zu sein wirkt nachgewiesen gesundheitsfördernd. Denn die Unterstützung durch das soziale Umfeld hat eine beruhigende Wirkung und sorgt dafür, dass der Blutdurck und der Stresshormonspiegel sinken. Es wurde sogar nachgewiesen, dass Menschen die ein geliebtes Haustier haben, nach  Stresssituationen seltener ihren Arzt aufsuchen.

Außerdem hat ein soziales Unterstützernetzwerk einen positiven Einfluss auf das Immunsystem.

Und auch wenn du dich alleine fühlst, es gibt da draußen jemanden, der für dich da ist, du musst dich nur trauen auch danach zu suchen. Gleichgesinnte Pflegende Angehörige findest du auch in dieser wunderbaren Facebookgruppe des Vereins Pflegende Angehörige e. V..

Was passiert denn, wenn Emotionen unterdrückt werden?

Dies kann gravierende physische und psychische Auswirkungen auf den Körper haben, Emotionen sind dazu da um gelebt zu werden. Da gibt es kein „richtig“ und kein „falsch“. Sie müssen raus, denn sonst fressen sie dich irgendwann auf. Wie Du sie rauslässt, bleibt Dir überlassen. Ob Du sie einer Vertrauten Person erzählst. In dein Kissen weinst, dich deinem Haustier anvertraust, oder deine Gedanken einfach niederschreibst.

Welche Auswirkungen hat die Belastung auf mein Umfeld?

 

Die Belastung in der Pflegesituation wird schleichend immer mehr, manchmal langsamer, manchmal schneller. Die Überlastung kommt dann plötzlich.

Wenn die Person, um die du dich so hingabevoll kümmerst und diese merkt, das etwas nicht stimmt, kommt es oft auch zum Rückzug, Dinge werden verheimlicht, Beschwerden nicht geäußert, Hilfsangebote werden abgelehnt… Davon kannst du bestimmt ein Lied singen.

Und das macht die Situation nicht gerade einfacher, eher im Gegenteil. Denn wer möchte schon jemanden zu Last fallen? Und, wem fällt es leicht überhaupt Hilfe anzunehmen?

Wenn die Belastung stetig steigt, macht sich dies auf den verschiedensten Ebenen bemerkbar:

  • Es kann häufiger zu Unverständnis kommen
  • Kommunikationschwierigkeiten
  • Es werden Dinge vergessen oder auch nicht zur eigenen Zufriedenheit ausgeführt „weil man einfach irgendwie herum kommen möchte“
  • Die Konflikte innerhalb des persöhnlichen Umfeldes werden mehr
  • Es kommt häufig zur Verringerung/Vermeidung von sozialen Kontakten die entweder bewusst oder auch unbewusst stattfinden
  • Man fühlt sich alleine gelassen
  • Man möchte es aber auch schaffen
  • Man fühlt sich unverstanden
  • Oftmals kommt es auch zu Schlaflosigkeit, schlechter Laune, Rückenschmerzen, psychischen Problemen wie Depressionen, Burnout

Wenn du mal genauer hinschaust, und ehrlich zu dir bist. Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben? Da fallen dir viele ein aber bestimmt nicht DU.

Wenn es dir nicht gut geht, die soll es dann den anderen gut gehen?
Wenn es dir nicht gut geht, wie sollst du dich dann adäquat kümmern können?
Wenn es dir nicht gut geht, wie kannst du dir selbst dann gerecht werden?

Du bist das tragende Fundament, der Experte für deinen Angehörigen und getreu nach dem Motto von Kornelia Schmid, Vorsitzende des Vereins Pflegende Angehörige e. V. „Den Pflegebedürftigen kann es nur geht gehen, wenn es auch den Pflegenden gut geht“, hast du die größte Bedeutung für die vorhandene Pflegesituation.
Auch wenn sich alles um die Pflegebedürftige Person – egal ob Vater, Mutter, Oma, Opa, Tochter, Sohn, Bruder, Schwester, Schwiegermutter, Schwiegervater oder auch mehrere gleichzeitig drum herum dreht, bist Du die Person, die entscheidet, wie es weiter geht. Denn eins ist klar – es geht immer weiter – die Frage ist nur wie.

Daher ist es umso wichtiger die Balance zu finden – welche für alle Beteiligten stimmig ist. Aber vor allem für dich.

Erfahre was Du brauchst um deinen  Schmerzpunkten erfolgreich die Stirn bieten zu können!

Trage dich jetzt zum PHOENIXSCHWESTER NEWSLETTER ein, um beim nächsten kostenfreien Stark im PflegeLEBEN Workshop dabei zu sein.

Ihre Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihre Anmeldung war erfolgreich.

Fazit

Man rutscht schneller in eine Pflegesituation hinein, als man schauen kann. Die steigende Belastung ist meist ein schleichender Prozess. Der Übergang zur Überbelastung ist meist sehr schmal. Vor lauter Organisation, Kümmern, Pflegen und was sonst noch alles anfällt, ist es die naheliegenste und einfachste Lösung erst einmal sich selbst hinten anzustellen. Natürlich gibt es immer wieder mal anstrengende und äußerst bescheidene Tage, jedoch dürfen diese nicht zum Dauerzustand werden und es ist sehr wichtig, diese auch zu erkennen und dementsprechend zu reagieren. Daher ist meine Empfehlung, dass du dich möglichst frühzeitig damit auseinandersetzt, was Du brauchst, um die Pflegesituation weiter tragen zu können, so dass es für alle Beteiligten passt. Hilfe anzunehmen, ist kein Zeichen der Schwäche, sondern ein Zeichen der Stärke. Lieber spät als nie.

Tatjana Brückner – die Phoenixschwester

Als Pflegegefährtin liebe ich es Pflegende Angehörige ganzheitlich zu begleiten. Ich zeige Dir dabei wie wertvoll es ist, mit Dir selbst und deinem Umfeld im Reinen zu sein.

Erfahre mehr über mein Herzensprojekt Stark im PflegeLEBEN.

Du findest mich auch auf Instagram und Facebook